Leitfaden für Klienten

So wird eine Anfrage gut

Die meisten Kooperationen scheitern nicht am Honorar, sondern am Ablauf. Sechs Angaben in der ersten Nachricht klären das Meiste, bevor es Reibung gibt.

  1. Sag, was du bewirbst

    Produkt oder Marke und ein Satz zum Ziel. Wer weiß, worum es geht, kann einschätzen, ob es zu ihrem Publikum passt.

  2. Zähl auf, was du brauchst

    Jede Leistung einzeln: ein Kurzvideo, drei Stories, ein Beitrag. Was in der Anfrage steht, ist der Auftrag; was später dazukommt, ist ein neuer.

  3. Nenn das Honorar

    Als Betrag, je Influencerin. Ein Produkt allein ist kein Honorar: Wer Briefing, Termin und Nutzungsrechte vorgibt, erteilt einen Auftrag.

  4. Klär die Nutzungsrechte

    Nur auf ihren Kanälen, auch auf euren oder auch als bezahlte Anzeige? Nutzung über ihre Kanäle hinaus ist befristet und gehört ins Honorar eingerechnet.

  5. Gib einen Rahmen, kein Skript

    Sag, was rein muss und was nicht rein darf. Den Rest entscheidet sie: Ihr Publikum folgt ihr wegen ihrer Art, nicht wegen eines vorgegebenen Textes.

  6. Antworte zügig und bleib beim Vereinbarten

    Rückfragen und Freigaben innerhalb weniger Werktage. Korrekturen dort, wo etwas vom Vereinbarten abweicht, nicht bei Geschmacksfragen.

Werbung kennzeichnen

Sag in der Anfrage, wie der Beitrag gekennzeichnet werden soll, und verlang nie, darauf zu verzichten. In Deutschland stehen dafür nicht nur die Influencerin, sondern auch Auftraggeber in der Verantwortung.

Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (deutsch) ↗

Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Außerhalb Deutschlands gelten eigene Regeln.

Entwicklung, Design und Realisierung: salll, Deutschland