Leitfaden für Klienten
So wird eine Anfrage gut
Die meisten Kooperationen scheitern nicht am Honorar, sondern am Ablauf. Sechs Angaben in der ersten Nachricht klären das Meiste, bevor es Reibung gibt.
Sag, was du bewirbst
Produkt oder Marke und ein Satz zum Ziel. Wer weiß, worum es geht, kann einschätzen, ob es zu ihrem Publikum passt.
Zähl auf, was du brauchst
Jede Leistung einzeln: ein Kurzvideo, drei Stories, ein Beitrag. Was in der Anfrage steht, ist der Auftrag; was später dazukommt, ist ein neuer.
Nenn das Honorar
Als Betrag, je Influencerin. Ein Produkt allein ist kein Honorar: Wer Briefing, Termin und Nutzungsrechte vorgibt, erteilt einen Auftrag.
Klär die Nutzungsrechte
Nur auf ihren Kanälen, auch auf euren oder auch als bezahlte Anzeige? Nutzung über ihre Kanäle hinaus ist befristet und gehört ins Honorar eingerechnet.
Gib einen Rahmen, kein Skript
Sag, was rein muss und was nicht rein darf. Den Rest entscheidet sie: Ihr Publikum folgt ihr wegen ihrer Art, nicht wegen eines vorgegebenen Textes.
Antworte zügig und bleib beim Vereinbarten
Rückfragen und Freigaben innerhalb weniger Werktage. Korrekturen dort, wo etwas vom Vereinbarten abweicht, nicht bei Geschmacksfragen.
Werbung kennzeichnen
Sag in der Anfrage, wie der Beitrag gekennzeichnet werden soll, und verlang nie, darauf zu verzichten. In Deutschland stehen dafür nicht nur die Influencerin, sondern auch Auftraggeber in der Verantwortung.
Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (deutsch) ↗
Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Außerhalb Deutschlands gelten eigene Regeln.